Mission Weltall S1 E05: Was sind Kometen?
Shownotes
Folge 5: Was sind eigentlich Kometen?
Über Kometen haben wir ja schon in unserer letzten Folge kurz gesprochen, denn sie haben auch etwas mit den Sternschnuppen zu tun. Wenn die Erde durch eine Staubkörnchenspur fliegt, die ein Komet hinterlassen hat, sehen wir viele Sternschnuppen auf einmal – einen Sternschnuppenschauer.
Aber fangen wir von vorne an: was ist ein Komet eigentlich?
Kometen sind einige Kilometer große, gefrorene Schutthaufen und bestehen aus Staub, Wassereis und Gestein. Deshalb nennt man sie oft „schmutzige Schneebälle“. Man könnte auch sagen: eher „schneeige Dreckbälle“ – das passt sogar noch besser, weil sie meist mehr Staub und Gestein als Wassereis enthalten.
Wenn so ein Komet der Sonne näher kommt, passiert etwas Spannendes: In der warmen Sonnenstrahlung beginnen sich einige Stellen an der Oberfläche langsam aufzulösen, Eis wird zu Gas, und an mehreren Stellen auf dem Kometen bilden sich regelrechte Springbrunnen aus Gas, Staub und Steinchen. Diese Teilchen fliegen zunächst einfach mit dem Kometen mit - weil im leeren Weltraum gibt es ja nichts, was sie abbremsen könnte.
Doch dann kommt das Sonnenlicht ins Spiel: Auch wenn wir im Alltag nichts davon bemerken, Licht kann Sachen wegdrücken!
Die winzigen Staubteilchen werden also vom Licht der Sonne weggedrückt. Dadurch entsteht der typische Schweif, den wir von Kometen kennen. Dieser Staubschweif reflektiert das Sonnenlicht sehr gut und leuchtet deshalb sehr heller als der sehr dunkle Kometenkern: dieser gefrorene Schutthaufen in der Mitte ist nämlich meistens schwärzer als ein Stück Kohle.
Wichtig: Der Schweif zeigt deswegen immer von der Sonne weg – und nicht einfach hinter den Kometen, wie man vielleicht denken könnte.
Eigentlich hat ein Komet sogar zwei Schweife:
Den Staubschweif, den man meist gut sehen kann, ist eben genau das, was vom Sonnenlicht weggedrückt wurde.
Und dann gibt es noch einen sogenannten Ionenschweif. Der entsteht durch den so genannten Sonnenwind. Das sind geladene Teilchen, die von der Sonne weggeschleudert werden und überall im Sonnensystem nach außen fliegen. Diese geladenen Teilchen reißen durch ihre elektrischen Kräfte den Staub mit sich – so ähnlich, wie dir vielleicht schon einmal Styroporverpackungsfuzzeln auf den Händen „klebengeblieben“ sind, denn auch das passiert durch elektrische Kräfte.
Dieser Ionenschweif eines Kometen ist schwerer zu erkennen als der Staubschweif, aber auf vielen Fotos sieht man ihn recht gut, er sieht darauf meistens bläulich aus.
Die meisten Kometen sind nur mit einem Fernglas sichtbar. Manchmal werden sie aber so hell, dass man sie auch mit bloßem Auge sehen kann – dann sind sie besonders beeindruckend am Nachthimmel.
Im Jahr 2014 hat die europäische Raumsonde „Rosetta“ nach einer langen Reise einen Kometen besucht. Der kleine Lander „Philae“ (Anm: gesprochen „Viele“) ist sogar darauf gelandet – und das war das erste Mal überhaupt, dass so etwas gelungen ist! Dadurch haben wir sehr viel über Kometen gelernt: Zum Beispiel, dass ihre Oberfläche ziemlich fest sein kann und dass Gas und Staub nur an bestimmten Stellen austreten – fast wie kleine Mini-Vulkane.
Außerdem hat man auf Kometen sogenannte organische Stoffe gefunden. Das heißt jetzt nicht, Tiere und Pflanzen oder so, aber immerhin die chemischen Bausteine, aus denen auch wir Lebewesen bestehen.
Früher dachte man, dass das Wasser auf der Erde vielleicht von Kometen stammt, weil sie viel Eis enthalten. Heute vermutet man eher, dass ein großer Teil des Wassers von Asteroiden kommt oder sogar aus dem Inneren der Erde selbst. Aber Kometen und ihr Staub könnten trotzdem eine wichtige Rolle gespielt haben, weil sie uns das Baumaterial für das Leben auf die Erde gebracht haben.
Wer weiß – vielleicht verdanken wir dadurch den Kometen sogar unsere eigene Existenz.
Transkript anzeigen
00:00:00: Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel.
00:00:04: Und wir erzählen euch den Rest!
00:00:06: Mission Wendal,
00:00:07: ein Podcast der Kipplerstern-Wartekrafts.
00:00:09: Sag mal was sind Kometen?
00:00:16: Aber das ist eigentlich eine sehr gute Frage David... Was sind kometen?
00:00:22: Nur kometen haben wir ja schon in der letzten Folge ganz kurz gesprochen Denn die haben auch etwas mit den Stärken zu tun.
00:00:28: Wenn die Erde durch diese Staubkörnchen-Spur fliegt, die ein Komet hinterlassen hat.
00:00:33: Dann gibt es ja genau diese Sternschnuppen und dann gibt's ja genau dieses Schauer, weil da sind möglichst sehr viele dort.
00:00:39: Wo wo wo?
00:00:40: du bist schon viel zu weit!
00:00:42: Bitte die Basics von ganz vorne.
00:00:45: was ist ein Kometer?
00:00:46: Also dein Komet ist im Gegensatz zu diesem Meteoriet.
00:00:49: Es ist so ein paar Kilometer großer eigentlich mehr oder weniger gefrorener Schutzhaufen bei dem Der besteht hauptsächlich aus Staub, so bisschen Gestallen, Wasser-Eis oder Runde Mischung.
00:01:01: So schmutziger Schneeball eigentlich.
00:01:04: Oder eher ein Schneeger-Dreckball, weil es mehr Staub als Eis ist.
00:01:10: Was passiert eigentlich wenn die von draußen, außerhalb des Sonnensystems der Sonne näherkommen?
00:01:16: Dann passiert etwas ganz Spannendes.
00:01:19: Die Sonne strahlt beginnt sich an einigen Stellen in der Oberfläche, beginnt der Komet langsam aufzulösen und dann das Eis, es wird zu Gas.
00:01:28: Und das tötet also ein bisschen aus.
00:01:31: Das wäre Springprone kann man sich's vorstellen.
00:01:33: Die fliegen zunächst einfach etwas mit den Kometen mit weil es gibt ja nichts die sie aufhalten könnte.
00:01:38: im Weltraum ist eine Wacke um einfach leer.
00:01:41: Doch da kommt der Sonnenlicht hinspielen Bei dem Sonnenlicht das kann sogar Sachen wegdrücken, das Licht das kann Sachen weg drücken.
00:01:48: Und diese winzigen Staubteilchen werden vom Licht von der Sonne einfach weggedrückt.
00:01:53: Dadurch entsteht dieser Schweif aus diesen Teilen und genau den kennen wir ja vom Kometen.
00:01:59: Dieser Staubschweif, der reflektiert dann das Sonnenlicht und dadurch sehen wir ihn dann.
00:02:03: Der leuchtet viel heller als der Kern vom Kometer, der ist meistens in irgendein dunkler schwarzer Stein, den sieht man nicht?
00:02:10: Aber das Schweif, die reflektieren, sieht man gut.
00:02:13: Genau, dieses Schweif zeigt dann immer von der Sonne weg.
00:02:15: Weil die Teilchen werden ja weggedrückt vom Licht das von der sonne kommt und nichts über.
00:02:19: meistens denkt hinter dem Kometen her in die Flugrichtung sondern immer von da Sonne Weg.
00:02:24: Auf einem Foto habe ich mal gesehen ein Komet hat ja diesen sehr hellen Schweif aber ich hab auch irgendwie so einen blauen Schweif.
00:02:32: oder was ist ich gesehen?
00:02:34: Was genau ist das eigentlich?
00:02:37: Eigentlich hat ein Kometer sogar zwei Schweife.
00:02:39: Man kann den Staubschweif sehen Genau, das geht gut normalerweise und er wird halt vom Sonnenlicht weggedrückt.
00:02:47: Aber dann gibt es noch einen zweiten.
00:02:48: Das ist der Ionen-Schweif.
00:02:50: Der einen steht durch den sogenannten Sonnenwind.
00:02:53: Das sind so geladene Teilchen die die Sonne so durch die Gegend schießt und sie können halt von dem Sonnensystem weiter nach außen fliegen und die Fliegen da auch weg.
00:03:02: Und diese geladenen Teilchen haben dann die Reisen durch die elektrische Kraft den Staub mit Genau, das kannst du dir so vorstellen.
00:03:11: Wenn ihr jetzt irgendeine Stücher Bohrverpackung hörst, dass es oft bei irgendwelchen Sachen dabei da mit einem Stoßdämm verdient und danach bleibt es einfach an deiner Hand hängen weil das so elektrisch geladen ist, bleibt das einfach da.
00:03:23: Und der Ionen-Schweif von einem Kometen ist viel schwerer zu erkennen.
00:03:27: Den sieht man maximal auf Fotos recht gut und da sieht er meistens ein bisschen bläulich aus.
00:03:32: Im meisten Kometern sind sowieso nur mit dem Fernglas sichtbar Aber manche sind sogar so hell, dass man sie mit bloßem Auge sehen kann.
00:03:41: Die sind dann wirklich besonders beeindruckend!
00:03:44: Wenn man auf dem Mond landen kann und was gesagt ein Komet ist ziemlich groß um mehrere Kilometer könnte man da nicht auch vielleicht versuchen auf einen Kometen zu landen?
00:03:54: Das haben Sie sogar schon gemacht.
00:03:56: im Jahrzehntausend vierzehn hat die europäische Raumsonde Rosetta nach einer langen Reise einen Kometen besucht.
00:04:02: der kleine Lander viele ist da sogar darauf gelandet dann.
00:04:07: Das war das erste Mal überhaupt, dass ein Ding auf einem Kometen gelandelt ist.
00:04:12: Jetzt haben wir sehr viel darüber lernen können und eine oder andere Sache neue Daten hat – es geht sehr gut!
00:04:18: Zum Beispiel sind wir draufgekommen, dass die Oberfläche von dem Kometern ziemlich fest ist Und dass dieses Gas- und Staub, das daraus kommt nur an bestimmten Stellen rauskommt fast so wie bei kleinen Minivokalen.
00:04:30: Hat man sonst auch irgendwas entdeckt auf diesem Kometem?
00:04:33: Genau, man hat auch gefunden das da organische Stoffe drauf sind.
00:04:37: Das heißt jetzt nicht dass da so Tiere oder Pflanzen oder sowas drauf sind sondern die Bausteine, die chemischen Baustelle aus denen das besteht, die sind dort drauf.
00:04:46: Früher dachte man als das Wasser auf der Erde vielleicht von Kometen stammt weil die enthalten ja sehr viel Eis.
00:04:51: Heute vermutet man eher dass es eher von so Wasser und Asteroiden kommt Oder vielleicht sogar aus dem Inneren der Erde selbst.
00:05:00: Aber Kometen und ihr Staub können trotzdem eine sehr wichtige Rolle gespielt haben, weil sie das mehr oder weniger Baumaterial für alle das Leben auf der Erde mitgebracht haben.
00:05:11: Wer weiß?
00:05:11: Vielleicht verdanken wir da auch den Kometens sogar unsere eigene Existenz!
00:05:15: Wenn auch du uns etwas fragen willst schick uns einfach in die Nachricht – alle Links dazu findest Du im unseren Show Notes.
00:05:22: Tschüss und bleibt auf Empfang bis die nächste Mission startet.
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